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08.09.2016 Bürolayout der Siemens im L&G Gebäude

Beim Kauf des L&G Gebäudes berechnete der Stadtrat, dass eine Stadtverwaltung im L&G Gebäude rund 4000 m2 der verfügbaren Mietfläche von 9000 m2 benötigen würde. Der Stadtrat will mit dem Umzug die heutige Fläche von 28 m2 pro Person auf 20 m2 reduzieren, was schlussendlich in der angepeilten Bürofläche rund 200 Arbeitsplätze ermöglicht. Die Stadtverwaltung verfügt derzeit aber nur über rund 150 Vollzeitarbeitsplätze, dabei ist die versprochene Reduktion um 8.4 Stellen bis ins 2019 noch gar nicht berücksichtigt. Da stellt sich die Frage, für was werden die zusätzlichen Arbeitsplätze benötigt?

Die Stadt Zürich gibt an, 12.5 m2 pro Arbeitsplatz anzustreben. Anlässlich eines Radio-Streitgespräches im L&G-Gebäude wurden Philip C. Brunner und ich vom Bürochef der Siemens direkt orientiert, dass die Siemens mit einer Arbeitsplatzzielgrösse von 14 m2 pro Mitarbeitender inklusive Anteil Sitzungszimmer und Gänge plant. Damit hätte die Stadtverwaltung (vgl. Bürolayout der Siemens) im 4. und 5. OG des L&G Gebäudes Platz. Jetzt arbeiten dort 185 Mitarbeitende auf 2200 m2 Fläche. Das ganze Gebäude ermöglicht über 600 Arbeitsplätze, auch aus diesem Blickwinkel benötigt die Stadtverwaltung nur gerade ¼ der Gebäudefläche also 2250 m2.

Entschuldigen Sie diese vielen Zahlen, aber die Rechenbeispiele und der direkte Vergleich mit der Privatwirtschaft, wie es der Stadtrat auch immer gerne tut, zeigt auf, dass der Umzug ins L&G-Gebäude Tür und Tor für eine wachsende Verwaltung öffnet.
Jetzt haben wir mit einem «JA zu gesunden Stadtfinanzen» noch die Chance, diesen Verwaltungswachstum in Schranken zu weisen und mit dem «JA zur historischen Altstadt» die Stadtverwaltung dort zu belassen, wo es sein Jahrhunderten Kultur und Tradition ist.

Für das Initiativekomitee Andreas Kleeb, Zug



Bürolayout der Siemens im L&G Gebäude (pdf)